Das Kurfürstenbad von innen: Ein Schmuckstück
Foto Michael Sondermann, Quelle: Bundesstadt Bonn

Der richtige Ort für ein neues Bad: Bad Godesberg!

Ja, Bonn braucht ein Schwimmbad, das den Ansprüchen einer Stadt dieser Größenordnung gerecht wird. Aber wir wollen dafür nicht die Hallenbäder in den Stadtbezirken aufgeben. Wenn Bonn also schon ein neues und familiengerechtes Bad mit Wellness-Einrichtungen bekommen soll, dann kann es dafür nur einen Standort geben: Bad Godesberg. Und nur ein Bad: das Kurfürstenbad

Gesundheit, Wellness und Schulschwimmen

Ein Neubau in Bad Godesberg hätte zwei große Vorteile gegenüber dem Zentralbad: Das Schulschwimmen ließe sich realistisch organisieren und das neue Bad könnte an die alte Bädertradition Bad Godesbergs anknüpfen. Ein solcher Neubau könnte deutlich kleiner ausfallen, indem er konsequent auf Wellness- und Familienbad ausgerichtet wird. Das heißt konkret auch als barrierefreies Schwimmbad mit familienfreundlichen Öffnungszeiten und Eintrittspreisen.

Ein Stück Geschichte wiederbeleben

Die Erhaltung eines öffentlichen Bads in jedem Stadtbezirk ist wichtig, um für ganz junge wie auch für alte Menschen erreichbare Bäder zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus ist das Kurfürstenbad ein wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung des Stadtbezirks: Ein attraktives Bad wäre einerseits ein wichtiger Besuchermagnet. Andererseits ist das Bad gerade in Bad Godesberg ein nicht zu unterschätzender identitätsstiftender Faktor. Für die Wahrnehmung des Niedergangs, die einen erheblichen Teil der Bad Godesberger Bürgerinnen und Bürger beschäftigt, könnte die Entscheidung für einen Neubau einen Wendepunkt und einen neuen Aufbruch markieren.

 

Reizvoller Saunablick

Darüber hinaus lässt sich in Bad Godesberg ein viel besseres Bad bauen. Denn mit dem Draitschbrunnen, dessen Wasser seit Kurzem wieder als „Heilwasser“ anerkannt ist, und der Kurfürstenquelle im Stadtpark verfügt Bad Godesberg über Mineralquellen, mit denen die Wellness-Ausrichtung auch glaubhaft ist. Vor allem aber ist die Lage hinter der kurfürstlichen Zeile inmitten eines Parks landschaftlich weit reizvoller als die Lage zwischen Heizkraftwerk und Rheinschiene. Dabei kann auch die Hanglage des Grundstücks gut für die Gestaltung eines Wellness- und Familienbads genutzt werden: Die höher gelegenen Teile des Grundstücks lassen sich für reizvolle Panoramasaunen mit Blick auf das Siebengebirge einsetzen. Auch für Rutschen – sollte auch ein Familienschwerpunkt realisiert werden – lässt sich die Hanglage gut nutzen, möglicherweise in Kombination mit kleineren Becken auf unterschiedlichen Höhenniveaus.

Dies dürfte auch kommerziell wichtig sein, um das Bonner Wellness-Bad von anderen in der Umgebung abzuheben. Kleiner und attraktiver – in Bad Godesberg liegt der Schlüssel zur Lösung der Wirtschaftlichkeitsprobleme.

Menü schließen